Urheberrechtsmaterial

Neue Vermittlungsmethoden zum Thema Urheberrechtsmissbrauch

Im Rahmen eines einjährigen Projektes galt es für eine Gruppe Studierender des Masterstudienganges „Kommunikation, Wissen, Medien“ am Campus Hagenberg der FH Oberösterreich sowohl kreative als auch innovative Prototypen für die Vermittlung der doch eher trockenen Urheberrechtsthematik zu schaffen. In Absprache mit dem Projektpartner (und Auftraggeber-Unternehmen) „idea ludendi“ und den, das Projekt betreuenden Professorinnen Dr. Tanja Jadin und Dr. Mirjam Augstein wurde die Zielgruppe auf 12- bis 14-jährige Schüler festgelegt. Diese sollen durch den Einsatz der Prototypen vor den rechtlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Konsequenzen von Urheberrechtsmissbrauch gewarnt werden.

Während sich das Projektteam im Herbst noch intensiv mit der Thematik des Urheberrechts und vielen möglichen Ideen für dessen Vermittlung auseinandersetzte, kristallisierten sich zu Beginn des neuen Jahres zwei realisierbare Prototypen heraus. Einerseits sollte ein möglichst authentischer Kurzfilm nicht nur die rechtlichen, sondern speziell auch die gesellschaftlichen Konsequenzen von Urheberrechtsmissbrauch darstellen. Auf der anderen Seite plante man die Konzeptionierung verschiedener interaktiver Rollenspiele, die sich vor allem mit den strafrechtlichen Komponenten von Urheberrechtsmissbrauch beschäftigen und die Jugendlichen erstmals vor einen (fiktiven) Richter führen sollten.

Um die beiden Prototypen möglichst altersgerecht umzusetzen, wurde die 2b-Klasse der Hauptschule Grieskirchen um Unterstützung gebeten. Zum einen sollte der Prototyp „Rollenspiel – Im Gerichtssaal“ von den Schülern auf seine Funktionalität und Verständlichkeit getestet werden, andererseits wurden die Schüler als Darsteller für die Realisierung des Kurzfilms „From Zero to Hero?“ eingesetzt. Dieser wurde schließlich von 13.- 14. Februar in der Hauptschule Grieskirchen gedreht und in den folgenden Wochen postproduziert.

In den Monaten April und Mai führte das Projektteam schlussendlich eine Evaluierung der beiden Prototypen durch, um noch weitere Inputs für eine gezielte Optimierung zu erhalten.
Für die Durchführung der Evaluation traten die Studierenden erneut in Kontakt mit dem Zielpublikum, indem sie Frau Patricia Groiß von „idea ludendi“ bei zwei ihrer „Safer Internet“-Trainings begleiteten und die Jugendlichen mittels Fragenbogen zu Authentizität und Verständlichkeit der Prototypen befragten.  Mit den Ergebnissen der Umfrage machte sich das Projektteam abschließend an die finale Verfeinerung ihrer Arbeit. Zum Ende des Projektes wurden die beiden Prototypen zur weiteren Verwendung an Frau Patricia Groiß und an das Trainernetzwerk der EU-Initiative „Saferinternet.at“ übergeben.

Projektübergabe

Projektübergabe im Sommer 2013 am Campus Hagenberg

 

Die Materialien

Impulsvideo – From Zero to Hero?


 
Didaktisches Konzept Impulsvideo (653)
 

Rollenspiel – Gerichtssaal

Didaktisches Konzept Rollenspiel (663)
 
Handzettel Rollenspiel (629)
 
Präsentation Rollenspiel (1087)