#8 On the Road – Zweigstelle Auto

Mein Leben spielt sich an drei Orten ab. Bei den Workshops und Vorträgen stehe bzw. sitze ich meist in Klassen, Turnhallen, Aulen und Veranstaltungsräumen. Meist sehr nette Räumlichkeiten, zwar nicht immer ideal, aber wo ist es das schon? Viel Zeit verbringe ich auch in meinem Büro an meinem genialen Schreibtisch – er ist elektrisch höhenverstellbar, denn ich arbeite auch gerne mal im Stehe – der leider immer mit Unterlagen überfüllt ist. Man kann an manchen Tagen genau sehen, wo meine Hände liegen, denn genau für die ist dann noch Platz. An solchen Tagen packt es mich dann meistens und ich muss aufräumen 🙂

On the Road - Kilometeranzahl von einer Veranstaltung nach Hause, zur nächsten und wieder heim

On the Road – Kilometeranzahl von einer Veranstaltung nach Hause, zur nächsten und wieder heim

Doch wirklich sehr sehr viele Stunden verbringe ich in unserem Auto – einem roten Opel Corsa, Baujahr 2006. Damit flitze ich von A nach B und wieder retour und dann doch weiter zu C, und so weiter und so fort. Übrigens, das Wort „flitzen“ habe ich bewusst gewählt, denn ich rase nicht und ich schleiche auch definitiv nicht 😉
Das Gemeine am Auto fahren ist, dass man nichts anderes tun kann/darf/soll. Gerade in stressigen Zeiten würde ich gerne die Stunden im Auto mit Büroarbeiten oder anderen Dinge verbringen, nur habe ich leider keinen Chauffeur/Chaffeuse. Ihr könnt mir glauben, hab schon oft genug darüber nachgedacht jemanden einzustellen, das war es mir dann doch nicht wert, denn ich liebe Auto fahren. Ich fahre gerne, bin dadurch unabhängig, auch wenn mich dabei immer das schlechte Gewissen der Umwelt gegenüber plagt, denn ich bin immer alleine unterwegs 🙁

An manchen Tage führe ich einige Telefonate während des Fahrens – wer jetzt schlecht über mich denkt, ich nütze natürlich die von mir nachträglich eingebaute Freisprecheinrichtung. Doch trotzdem bin ich beim Wählen kurz mal von der Fahrbahn abgelenkt, kann mir keine Notizen zu dem Telefonat machen und somit ist es wieder nicht so zielführend, wie anfänglich gehofft. Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden und lass in diesen Stunden einfach meinen Gedanken freien lauf. So manche meiner Ideen wurde im Auto geboren oder ausgereift und das ist gut so.

Schluss für heute, ich muss mich wieder hinter das Lenkrad meines Superflitzers schmeißen und die nächsten Jugendlichen über Cybermobbing aufklären.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und bis morgen 🙂

Liebe Grüße
Patricia

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