#15 Ein staatliches Weihnachtsgeschenk

Heute hatte ich meinen jährlichen Termin beim Steuerberater und wie jedes Mal habe ich am ganzen Körper gezittert. Ich weiß leider nie, was mich bei diesem Treffen erwartet und heuer war es wieder soweit, mich traf der Schlag. Nachfolgend mal kurz eine kleine Erklärung, warum, wieso, weshalb.

Die freudige Übergabe meiner Steuererklärung.

Die freudige Übergabe meiner Steuererklärung 🙁

Seit 2015 zahle ich meine Steuer quartalsweise, um es mir leichter zu machen. Was ich seit heute weiß ist, dass ich nicht für die Steuern 2014 vorausbezahlt habe, sondern für die von 2015. Somit ging ich zwar zitternd zu dem Termin, aber im Glauben, dass es nicht schlimm werden wird, weil ich ja schon gezahlt hatte. Dann kam die Realität, leider. Neben meinen bisherigen Zahlungen hätte ich auf der Stelle noch ein paar Tausend Euro abgeben müssen – toll, so kurz vor Jahresende und nach eine abbezahlten Hochzeit. Normalerweise bin ich ein taffe Unternehmerin, aber in diesem Moment hatte ich ein paar Tränchen in den Augen, denn ich wusste, ich kann das nicht bezahlen. Zum Glück habe ich einen spitzen Steuerberater, der gleich eine Lösung für mich parat hatte – der nächste Steuerausgleich folgt im Februar und hoffentlich gleichen sich die beiden aus. Darum drückt mir bitte die Daumen 🙂

Immer wenn ich die Geschichte erzählen, vergesse ich einen Aspekt zu erwähnen, auf den mich dann alle hinweisen: Wenn ich so viele Steuern zahlen muss, muss meine Firma super laufen. Das tut sie auch. Deswegen bin ich trotz der vielen Abgaben stolz auf das, was ich geschafft habe. Eines möchte ich aber noch zu dem Steuerthema sagen: Ich glaube, mir würde das Steuern zahlen leichter fallen, wenn ich genau wüsste was mit ihnen passiert und tatsächlich sinnvolle Sachen damit finanziert werden.

Werde mich zum Versorgen meiner Konto-Wunde zurück ziehen und verabschiede mich bis morgen 🙂

Liebe Grüße
Patricia

You may also like...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*