#11 Wissensvermittlung an die Wissensvermittler

Mehrmals pro Jahr habe ich die Möglichkeit Teil der Aus und -weiterbildung von Pädagogen zu sein, so auch heute. Und ja, hin und wieder darf ich auch samstags arbeiten. Mich stört das meist nicht so, genauso wenig wie Freitag nachmittag. Jedoch merke ich immer öfter, dass ich da wohl eher eine Ausnahme als die Regel darstelle 😉 Wie seht ihr das: Fortbildungen am Wochenende, ja oder nein?

Gebucht wurde ich für eine Lehrendenfortbildung, wobei ich die Info bekam, dass auch Studierende dabei sein werden. Aus den paar Studierenden wurden dann ein paar wenige Lehrende und viele Studierende. Da musste ich sofort meinen Plan etwas über den Haufen werfen, da ich auf viel Input seitens der Teilnehmenden gesetzt hatte. Zum Glück kann ich sehr spontan sein. Daraufhin verlief der Tag wunderbar und ohne weitere große Überraschungen.

Von techniklos zu jeder Menge Technik im Seminar.

Von techniklos zu jeder Menge Technik im Seminar. (Animation beginnt erst, wenn man auf das Bild klickt.)

Was ich euch jetzt noch erzählen möchte ist, was ich Lehrenden gerne mitgebe und worauf ich in meinen Fortbildungen achte: Ganz besonderen Wert lege ich darauf, dass die Themen jederzeit in den Unterricht eingebaut werden können. Etwas ganz einfaches sind die wunderbaren Sheeplive-Videos in vielen verschiedenen Sprachen. In diesen Videos werden Klassen als Schafherden dargestellt und Probleme mit Witz angesprochen. Somit kann man das Thema „Sicherer Umgang mit dem Internet“ auch mal im Sprachen-Unterricht thematisieren. Meistens werden die von mir behandelten Themen immer nur in Informatik und vielleicht noch in Deutsch aufgearbeitet, dabei kann man in allen Fächern einzelne Bereiche meiner Themen aufarbeiten.

Neben der Wissensweitergabe an die SchülerInnen stehen auch der eigene Schutz und Wissenserwerb für einen selbst im Vordergrund. Denn alles was man lebt, strahlt man aus und gibt es somit automatisch weiter. Wir vergessen immer wieder, wie prägend Lehrende sind, auch bei Themen wie Smartphones, Computer und Internet, egal ob man InformatiklehrerIn ist oder nicht. Was ich bei Erwachsenen grundsätzlich versuche ist, die Akzeptanz gegenüber dem Verhalten der Jugendlichen zu erhöhen. Es gelingt mir mal besser, mal schlecht.

Somit starte ich einen Aufruf: Ich wünsche mir mehr Lehrendenfortbildungen, denn wir TrainerInnen kommen normalerweise einmal alle paar Jahre in die Klasse, aber Lehrende können täglich etwas bewirken. Dann darf ich noch ganz häufig erzählen, was man alles machen kann und viele erprobte Methoden weitergeben.

In diesem Sinne, bleibt offen und bis morgen 🙂

Liebe Grüße
Patricia

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