Filmtipp: Facebook – Milliardengeschäft Freundschaft

Am Montag, den 13.2. war im ARD eine Dokumentation über das Milliardengeschäft Facebook zu sehen.

Die Dokumentation beginnt mit Thomas Stieglitz – einem Deutschen von vielen. Thomas ist ein typischer Facebook-Benutzer, der beschreibt, wie Facebook seinen Alltag verändert hat. Doch wie sieht das Phänomen Facebook allgemein aus? Verändert Facebook den Alltag positiv, oder gibt es auch Schattenseiten?

Im zweiten Teil der Doku wird die Funktionsweise von Facebook durchleuchtet: Facebook verkauft keine Waren und hat keinen greifbaren Wert. Facebook handelt mit den Daten der Benutzer, deren Rechte Facebook besitzt – würde man sich die Mühe machen und die Geschäftsbedingungen bei der Registrierung durchlesen, wüsste man das.

Die Dokumentation ist für all jene Menschen gedacht, denen noch nicht ganz egal ist, was mit ihren Daten passiert und wer damit wieviel Geld verdient. Die Einleitung bringt auch Neulinge schön an die Materie heran, aber auch heavy user sollten sich die Dokumentation ansehen. Zuviele Profile sind noch offen, zuviele Benutzer sind ein willkommenes Fressen für böswillige Datensammler. Wer benutzt diesen Daten? Können diese Daten irgendwann gegen mich verwendet werden?

Facebook geht demnächst mit einem Startwert von 100 Mrd USD an die Börse, somit ist jeder User 118$ (ca. 90€) wert. Gerade mit diesem Hintergrund sollte man sich bereits vorab informieren, mit welchen Mitteln Facebook seine Benutzer zu Geld macht – und ob es vielleicht nicht doch besser ist, auszusteigen und seine Daten auf dem heimischen PC zu lassen.

Die Dokumentation kann man sich in der ARD Mediathek ansehen: [Die Story im Ersten: Facebook. Milliardengeschäft Freundschaft] (44 min.)

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